Was eine Gleitsichtbrille kostet
Eine Gleitsichtbrille kostet im Optikergeschäft oft 500 bis über 1000 Euro, je nach Glasqualität, Veredelung und Fassung. Die gesetzliche Kasse beteiligt sich daran nur, wenn überhaupt ein Anspruch besteht, und dann nur an den Gläsern.
Liegt ein Anspruch vor, erstattet die Kasse die Mehrstärkengläser mit dem Vertragspreis von etwa 81 bis 160 Euro je Glas, gestaffelt nach Dioptrien. Das Gestell und alle Komfort-Extras wie Entspiegelung oder dünnere Gläser tragen Sie selbst.
Alterssichtigkeit allein reicht nicht
Die typische Alterssichtigkeit, wegen der die meisten eine Gleitsichtbrille brauchen, begründet allein keinen Kassenanspruch. Erwachsene bekommen nur dann etwas, wenn sie über 6 Dioptrien fehlsichtig sind (über 4 Dioptrien bei Hornhautverkrümmung) oder schwer sehbehindert sind.
Das bedeutet: Die große Mehrheit der Gleitsichtträger zahlt die komplette Brille selbst. Die genauen Anspruchsregeln stehen im Hauptratgeber.
Wie Sie die Kosten senken
Weil die Kasse bei Gleitsicht fast nie hilft, ist eine private Sehhilfen-Versicherung hier besonders wirksam. Der Tarif VorsorgePRIVAT erstattet 80 Prozent bis 400 Euro für die komplette Gleitsichtbrille inklusive Gestell, ohne Wartezeit und ohne Gesundheitsprüfung.
Bei einer Brille für 600 Euro sind das bis zu 400 Euro zurück, statt eines Kassenanteils von vielleicht 200 Euro nur für die Gläser, und das auch nur, wenn überhaupt ein Anspruch besteht.